Unternehmensgeschichte
| Familie, Tradition und Verlässlichkeit! Im Jahr 1903 hat Viktor Franz seine Firma in das Handelsregister eintragen lassen. Noch im selben Jahr bekam er die Bewilligung zum Bau eines Kraftwerks samt zugehöriger Leitungsanlage erteilt. Das E-Werk Gösting war geboren. Auf dem Grund, wo einst eine Jesuitenmühle stand, gründete Franz zuerst ein Eiswerk, dann das Elektrizitätswerk Gösting. Das Grundstück hatte Viktor von seinem Vater Carl bekommen, der ebenfalls erfolgreicher Unternehmer war. |
| Elektrizität aus Wasserkraft Am rechtsseitigen Grazer Mühlgang, oberhalb des Ausflusses des Erlenbaches, stand sogar eine größere Wassermenge als am alten Mühlenstandort zur Verfügung. Durch Begradigung des Mühlganges konnte auch noch zusätzlich Gefälle gewonnen werden. Das führte zu einer Leistungsausbeute des Kraftwerks von insgesamt etwa 220 PS (das entspricht ungefähr 150 kW). |
| Die Konzession "zum gewerbsmäßigen Betrieb eines Elektrizitätswerkes zu Zwecken der Beleuchtung, Kraftübertragung und sonstiger gewerblicher und häuslicher Anwendung" wurde Franz 1905 erteilt. Noch im selben Jahr wurde aus dem im Bau befindlichen Kraftwerk Strom geliefert. In den folgenden Jahren wurde das Versorgungsgebiet erweitert und auch insgesamt mehr Strom benötigt. Diesen immer weiter steigenden Bedarf konnte das E-Werk Gösting mit verschiedenen Stromlieferverträgen abdecken. |
